Die besten Jobs der Welt!

Die Ausschreibungen der besten Jobs der Welt der australischen Tourismusbehörde gehen um die Welt und erreichen uns auch in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Deshalb hat sich das Jobkralle Team gefragt, was sind eigentlich die wirklich coolsten Jobs der Welt? Wir haben es herausgefunden. Einige davon können diesen Sommer in Australien zu guter Bezahlung ausgeübt werden.

RestauranttesterIn. Dieser Job ist etwas für Feinschmecker, die was von gutem Essen und schönem Ambiente verstehen. Ob vom Restaurant selbst gerufen oder von einer Firma angeheuert, die das Restaurant als feiertauglich einstufen möchte – die Aufgabe bleibt die gleiche: Das Lokal in verdeckter Ermittlung auf Herz und Nieren prüfen. Nicht nur das Essen wird einer Bewertung vollzogen, sondern auch das Personal, das Ambiente in der Gaststätte sowie die Sauberkeit. Netter Beigeschmack: Man wird fürs Essen und Meckern bezahlt.

Rainer Buchheim  / pixelio.de

RettungsschwimmerIn. Arbeiten, wo andere Urlaub machen und zwar am Strand von Malibu wie in Baywatch so stellt sich jeder den Alltag eines professionellen Lebensretters vor. Nicht nur dass man am Wasser unter Palmen und auf weißen Sandstrand arbeitet und die Sonne genießen kann, man hat auch die Chance zum gefeierten Lebensretter zu werden. Ein Programm in New York macht es möglich, dass sich auch Deutsche, Österreicher oder Schweizer als Rettungsschwimmer bewerben und über den Sommer in der Weltmetropole arbeiten können.

Thomas Weiss  / pixelio.de

ReisejournalistIn. Dort arbeiten wo andere Urlaub machen, dass ist auch die Devise beim Reisejournalisten. Ferne Länder bereisen, in den Metropolen der Welt leben, spannende Abenteuer in der Wildnis erfahren, viele neue Kulturen kennenlernen und anschließend darüber berichten. Was könnte es besseres geben. Manchmal hört es sich jedoch besser an als es ist. Wer es geschafft hat braucht für die Reisen nicht selbst aufkommen, es ist aber nicht immer ganz einfach die harte Konkurrenz auszustechen.

Katharina Wieland Müller  / pixelio.de

TestfahrerIn. Bei Testfahrern kann in verschiedene Branchen unterschieden werden. Ein Formel 1 Testpilot hat einen anderen technischen Background und Rennfahrerkenntnisse, also ein Tester für ein Print/TV-Magazin. Dennoch ist es für viele ein Traumjob in den neuesten Autos zu sitzen, die Pferdestärken vollends auszukosten und mit den technischen Feinheiten zu spielen. Natürlich sollte man fachliche Kompetenz und eine technische Ausbildung mitbringen, sonst wird es schwierig in diesem Bereich Fuß zu fassen.


Erich Westendarp  / pixelio.de

Unter den angebotenen Jobs in Australien sind noch einige spannende und außergewöhnliche wie „Spaß-Chef“ oder Park-Ranger im Outback. Und für alle Tätigkeiten die unter die besten Jobs Australiens fallen gibt es 100.000 Dollar Gehalt für 6 Monate. Richtig verausgaben muss man sich bei den Jobs nicht, diese sollen eher Werbung für das Land sein und es von seiner schönsten Seite präsentieren. Es wird als Gewinn angepriesen einen dieser begehrten Jobs bekommen zu haben. Wer im nächsten Jahr sein Glück probieren will, sollte sich hier bewerben. Wer nicht solange warten will kann sich auch unter JOBkralle seinen Traumjob angeln.

Wenn jemand Veto einlegen möchte oder andere Vorschläge hat – einfach unsere Kommentarbox benutzen und seinen/ihren Senf dazugeben - wir sind für alle Traumberufsvorschläge offen :)

Würden sie ihren Chef als Facebook Freund akzeptieren?

Heutzutage ist es sehr schwer berufliches Leben vom Privaten zu trennen. Grundsätzlich sollte man jedoch vorsichtig sein, was man in sozialen Netzwerken mit sogenannten „Freunden“ teilt. Auch wenn wir einen lockeren Umgang mit unseren Meldungen und Kommentaren auf Facebook, Twitter oder sonstigen Plattformen pflegen, sollte es uns bewusst sein, dass es nicht egal ist wer was liest.

Alexander Klaus  / pixelio.de 
Nicht nur dass sich Arbeitskollegen oder der eigene Chef gekränkt oder vor den Kopf gestoßen fühlen kann – gewisse Lästereien über die Arbeit in sozialen Netzwerken können auch zu Klagen sowie Geldstrafen führen. Wer also den Chef oder die Kollegen falsch einschätzt kann dies ganz schenll bereuen.

Häufige Fehler sind, das Fernbleiben der Arbeit aufgrund falscher Krankmeldungen und das einchecken an einem öffentlichen Ort auf Facebook, obwohl man mit dem Arbeitgeber auf Facebook befreundet ist. Auch Partyfotos zu posten während man krank im Bett liegen sollte ist nicht die feine englische Art und jeder der ein wenig Hausverstand besitzt weiß, dass dies zur fristlosen Kündigung führen wird.

Daher ist es gut sich an eine einfache Regel zu halten: Was mit der Arbeit zu tun hat, hat nichts in sozialen Netzwerken verloren. So denken auch 59% unserer deutschen User, die bei der JOBkralle Umfrage „Nein, keinesfalls - er soll nicht sehen, was von mir im virtuellen Web existiert“ gewählt haben. 24% der Deutschen denken jedoch, dass man die Freundschaftsanfrage des Chefs nicht ablehnen kann. 17% würden die Anfrage einfach ignorieren und so tun als hätten sie die Anfrage nie bekommen.

Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com  / pixelio.de


Die Österreicher stimmten fast Prozentgleich wie unsere deutschen User ab. 55% würden ihren Chef niemals als Facebook Freund akzeptieren, 26% könnten die Freundschaftsanfrage nicht ablehnen, da sie ein schlechtes Gewissen gegenüber ihrem Chef hätten und die restlichen 19% würden so tun als hätten sie die Anfrage nie gesehen.

Die Schweizer fallen aber nicht weit aus dem Prozentrahmen heraus. Die Mehrheit der User will in allen drei Ländern den Chef nicht am virtuellen Geschehen teilhaben lassen. Jeweils ein bisschen mehr als ¼ der Befragten könnte die Freundschaftsanfrage eines Vorgesetzen auf Facebook nicht ablehnen. 4% der Schweizer würden so tun als hätten sie die Anfrage nie bekommen – im Gegensatz zu 19% der Österreicher und 17% der Deutschen. Scheinbar sind die Schweizer das ehrlichere Volk.

Viele argumentieren damit, dass man gewisse Kontoeinstellungen privat machen und Freunde in Gruppen einteilen kann. Doch ob dies alles so funktioniert wie es den Anschein macht ist fraglich. Man kann nie 100 prozentig sicher sein, dass Informationen nicht ungewollt weitergegeben werden. Weiters muss man beachten, dass einzelne Kommentare für einen Teil der Öffentlichkeit zugänglich sind (Freunde von Freunden, etc.).



Die Möglichkeit des Anfrage-Ignorierens ist natürlich nicht die beste Art. Man könnte stattdessen eine nette Nachricht für den Chef verfassen, dass Facebook rein privater Natur ist und daher Geschäftsfreunde nicht in diesen Kreis aufgenommen werden. Eine Ablehnung der Freundschaftsanfrage kann zu Missmut beim Chef führen.

Doch am Ende kommt es auf die Zwischenmenschliche Beziehung zum Vorgesetzen an, daher muss am Ende jeder für sich selbst die richtige Variante finden.

Bei uns findet jeder seinen persönlichen Traumjob

Bei der großen Auswahl an Arbeitgebern und Jobsuchmaschinen im World Wide Web ist es nicht einfach den richtigen Job und vor allem die richtige Art der Jobsuche zu finden. Am geschicktesten ist JOBkralle.at. Der Grund: JOBkralle.at ist eine Metasuchmaschine und hat dadurch für jede Vorstellung von Traumjob die passenden Jobangebote parat. Denn auf JOBkralle.at werden alle Angebote unserer Partner zusammengetragen und für sie passend aufbereitet. Darunter befinden sich von stepstone.at, karriere.at, monster.at, careesma.at, beste-stellen.at, steirerjobs.at, regionaljobs.at, joinvision.com, stellenangebote.at, wienerjobs.at, gastrojobs.at, babysitter24.at, absolventen.at, tiersitter24.at, it-karriere.at, sw-xperts.com, businessjobs.at bis hin zu Anzeigen der Tages- und Onlinezeitung derstandard.at, noch viele weitere, die unser großes Angebot an Arbeitsplätzen bereichern. Nicht nur österreichweit, sondern auch in unseren deutschsprachigen Nachbarländer Deutschland und der Schweiz können Arbeitsplätze spielend leicht gesucht und gefunden werden.

Von Vollzeitstellen über Nebenjobs, Teilzeitbeschäftigungen oder Studentenjobs in den verschiedensten Branchen und Bereichen lässt sich jeder noch so denkbare Arbeitswunsch in unserer JOBkralle Suche aufspüren. Um einen Einblick und Durchblick zubekommen, wie die JOBkrallesuche im Detail funktioniert werden anschließend die Suchfunktionen unserer Website erklärt. Es ist nämlich ganz einfach den perfekten Job zu finden.

Der Einfachheit halber, habe ich mich bei der Suche auf Österreich beschränkt, die folgenden Tipps und Tricks können aber ganz einfach auch auf Deutschland und die Schweiz umgemünzt werden.

Zu Beginn gibt es zwei Arten wie ich einen Arbeitsplatz suche. Entweder ich suche einen bestimmten Beruf (also nach Art der Beschäftigung) oder ich Suche einen beliebigen Job in der Nähe meines Wohnortes. Die beiden Suchfunktionen WAS und WO bieten gleich zu Beginn perfekte Einschränkungsmöglichkeiten.

Wenn sie zum Beispiel als Elektriker in Österreich arbeiten wollen und vom Wohnort her flexibel sind ist es am besten die Suchoptionen WO und die km einfach frei zu lassen. So bekommt man am besten die ganze Bandbreite an freien Stellen von unseren verschiedenen Partnern aufgezeigt.






















Wer sich generell informieren möchte, was sich in der eigenen Stadt/Region am Arbeitsmarkt so tut und welche Stellen gerade frei sind, der kann bei den Suchfunktionen das Bundesland, den Ort oder die genau Stadt angeben. Wer zum Beispiel im Bezirk Perg wohnt und eine Arbeitsstelle nicht weit entfernt sucht, hat so auf einen Blick alle verfügbaren Stellen im Umkreis von 25km.






















Auch unsere Kartenansicht ist bei der gesamten Arbeitssuche eine super Hilfe. Sie zeigt auf einen Blick wo (im Land, Bundesland, Umkreis der Stadt) die meisten Arbeitsstellen gerade frei sind. Bleiben wir beim Beispiel Oberösterreich und im Umkreis des Bezirkes Perg.





















Die blau/türkisfärbigen Kreise symbolisieren die verfügbaren Jobs in dieser Region – einfach mit dem Mauszeiger darauf gehen und schon poppen in einem neuen Fenster die freien Stellen auf.

Unsere Anzeigen sowie die Kartenansicht werden natürlich jeden Tag aktualisiert, daher ist es wichtig dranzubleiben, sollte es wirklich sein, dass beim ersten Versuch den Traumjob zu finden noch nichts passendes dabei war.

So jetzt wisst ihr wie einfach es geht, also gibt es keine Ausrede mehr die oft etwas nervenaufreibende Jobsuche auf morgen zu verschieben.

Freunde kann man sich aussuchen, Kollegen nicht!

Für die einen ist es selbstverständlich einen klaren Strich zwischen Arbeit- und Berufsleben, für die anderen unerträglich, wenn man sich mit den Arbeitskollegen nicht auch privat austauschen könnte.

In manchen Berufen ist es einfacher, in anderen nicht so leicht eine strikte Trennung zu erreichen. Natürlich ist es generell schwierig eine angemessene Grenze zu finden, denn Arbeits- und Privatleben beeinflussen sich gegenseitig und sind unweigerlich miteinander verbunden.

Arbeit nimmt zwar einen großen Teil unseres täglichen Lebens ein dennoch wäre eine Trennung, die sich zumindest im Kopf abspielt von Vorteil. Es geht nämlich oft nicht nur darum, seinen Kollegen keinen Einblick in das Privatleben geben zu wollen sondern auch zu vermeiden, dass die Probleme von der Arbeit mit nach Hause gebracht werden. Es besteht leider die Gefahr, dass wenn man mit Arbeitskollegen auch Privat zu viel zu tun hat, nur mehr über die Arbeit spricht.

Weiters besteht die Gefahr, dass aus einer anfänglichen Freundschaft eine Konkurrenzsituation wird mit der es dann nicht mehr umzugehen ist.

Petra Bork  / pixelio.de

"Freunde kann man sich aussuchen, Kollegen nicht!" Das haben sich auch die österreichischen, deutschen und Schweizer Umfrageteilnehmer gedacht. So eindeutig wie dieses Monat waren die Ergebnisse einer JOBkralle-Umfrage noch nie: In allen drei Ländern will die Mehrheit mit Arbeitskollegen privat nichts zu tun haben.

Stephanie Hofschlaeger  / pixelio.de

41% der Österreicher finden, dass man Arbeits- und Privatleben strikt trennen sollte. 32% der Umfrageteilnehmer geben an, dass sie manchmal auf ein Afterworkgetränk mit einem Arbeitskollegen gehen, aber nur 28% der Österreicher zählen einen Arbeitskollegen auch wirklich zum Freundeskreis.

Bei den Deutschen verteilen sich die Prozente ähnlich. Noch deutlicher sticht hervor, dass 55% finden, dass Arbeit und Privates auf jeden Fall getrennt werden soll. Jeweils 23% der Teilnehmer würden auch privat etwas mit ihren Arbeitskollegen machen und zählen solche auch zu ihrem privaten Freundeskreis.

Die Schweizer schließen sich den Prozent den Österreichern an. 39% sind der Meinung das Privatleben sollte vom Arbeitsumfeld getrennt werden. 32% gehen mit ihrem Arbeitskollegen auch gerne nach Feierabend noch etwas trinken und nur 29% zählen die Kollegen zum Kreise der Freunde.


Gastartikel: Bewerbungen und Vorstellungsgespräche in den USA

Weiter geht es mit dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. In diesem Gastbeitrag will euch unser Auslandsexperte Eni Cani die Eigenheiten rund um das Thema Jobsuche, Bewerbung und Vorstellungsgespräche näher bringen.

Wer noch in der Heimat nach einem Job in den USA sucht, der kann auf das Internet zurück greifen, um sich auf die Suche zu machen. Wussten Sie, dass Sie mit Jobkralle auch Jobs in den USA finden können? Befinden Sie sich bereits in den USA, haben Sie die Möglichkeit, neben dem Internet, auch auf Jobinserate lokaler Zeitungen zurückzugreifen, oder ins State Employment Office (Arbeitsamt) zu gehen.


Markus Hein  / pixelio.de

Wichtig für die Jobsuche vor Ort sind vor allem Visitenkarten. Viele unterschätzen die Wichtigkeit von Visitenkarten in Zeiten des digitalen Kontaktaustausches. Natürlich ist es viel einfacher Ihre Kontaktdaten durch einen Klick weiterzusenden, treffen Sie jedoch auf jemanden, der gerade Arbeiter einstellt, oder der jemanden kennt, der auf der Suche nach Angstellten ist, so ist es unschlagbar eine Visitenkarte bei sich zu haben. Sie hinterlässt einen guten und professionellen Eindruck. Außerdem hilft sie der neu erworbenen Kontaktperson sich an Sie zu erinnern und etwas “handfestes” zu hinterlassen. Wichtig hierbei ist es, Wert auf hochqualitative Visitenkarten zu legen. Ansprechendes Design und eine einfach lesbare Schrift sind ein Muss und können Sie dem Ziel ein Stück näher bringen.

Kommen wir nun zum nächsten wichtigen Schritt: der Lebenslauf.
 Hier gibt es drei große Unterschiede zu deutschen Bewerbungen:

- keine Altersangabe

- kein Foto

- keine Zeugnisse


Auch die Formatierung eines amerikanischen Lebenslaufs unterscheidet sich von der eines Deutschen. 



Für den Namen wird eine größere Schriftgröße als gewählt, als für den Rest der Bewerbung. Beginnen Sie den Lebenslauf mit der bereits gesammelten Berufserfahrung. Unter der Angabe einer früheren Arbeitsstätte steht der Arbeitstitel und eine kurze Beschreibung der Aufgaben, die Sie dort erfüllt haben. Listen Sie erst dann Angaben über Ausbildung und die schulische Laufbahn, gefolgt von Hobbies, Interessen und besonderen Fähigkeiten (hier ist Platz für Fremdsprachen und besondere Computerkenntnisse).

Wichtiger Bestandteil einer Bewerbung ist das so gennante “cover letter” (Bewerbungsbrief/-anschreiben). 
Dieses gibt dem Bewerber die Chance zu erklären, warum sich der Arbeitgeber Ihre Bewerbung näher ansehen sollte.
Sie können Beispiel-Cover-Letters ganz einfach auf Google suchen, um sich ein deutlicheres Bild von ihnen zu machen. Nützlich ist dieses Video von Interview Mastermind mit 10 Tipps für einen vielversprechenden Bewerbungsbrief.

Anton Porsche (superanton.de)  / pixelio.de

War die schriftliche Bewerbung erfolgreich, folgt nun der mündliche Teil: Das Vorstellungsgespräch.
Vorbereitung ist das A und O für amerikanische Job Interviews. Beginnen Sie mit einer Analyse des Jobinserats. Holen Sie so viel Information wie möglich aus dem Inserat was Fähigkeiten, persönliche und professionelle Eigenschaften betrifft. Vergleichen und passen Sie ihre eigenen Qualitäten an. Nehmen Sie diese Liste mit zu Ihrem Vorstellungsgespräch und lesen Sie sie durch, bevor Sie auf Ihren Interviewer treffen.
Recherchieren Sie Fakten über die Firma, bei der Sie sich bewerben. Je mehr Sie wissen, um so besser. Amerikanische Firmen legen  viel wert auf ihr Image und es kann gut sein, dass man Sie während des Gespräches fragt, was Sie über die Company wissen. 
Im Internet, wie zum Beispiel hier, finden Sie häufig gestellte Fragen während eines Job Interviews. Gehen Sie Frage für Frage durch, um den Stresslevel und die Aufregung vor dem Bewerbungsgespräch ein bisschen zu reduzieren.
Nehmen Sie für Ihr Interview extra Kopien Ihres Lebenslaufs mit, sowie eine Liste Ihrer Referenzen (soweit vorhanden) und möglicher Fragen an den Arbeitgeber (Tabu sind Fragen zu Gehalt oder Urlaub).


Bedanken Sie sich für das Interview durch eine “Thank you” Karte, die Sie nutzen können um nochmal darauf aufmerksam zu machen, warum Sie der ideale Kandidat für den Job sind, oder um eine wichtige Frage näher zu beantworten, die Ihnen während des Interviews gestellt wurde.
Befindet man sich noch in der Heimat zur Zeit des Vorstellungsgesprächs, kann man mit einem Skype- oder Telefoninterview rechnen. Diese können sich manchmal in die Länge ziehen. Gehen Sie also sicher, dass Sie sich in einem ruhigen Raum befinde und das Handy und der Fernseher ausgeschalten sind. Am besten breitet man all seine Unterlagen vor sich auf dem Tisch aus, damit man die Übersicht nicht verliert.

Und denken Sie immer daran, dass der erste Eindruck bei einer Bewerbung genauso wichtig ist wie der Letzte.


Arbeiten im Land der unbegrenzten Möglichkeiten!

Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten lockt viele aufgrund der guten Aufstiegschancen und Berühmheiten. Es scheint als wäre es ein leichtes in Amerika gutes Geld zu verdienen. Dem ist aber nicht immer so, schon gar nicht für Menschen die keine amerikanische Staatsbürgerschaft besitzen.

Genauer betrachtet fallen noch weitere Defizite auf, die sich auf das Arbeitsrecht und das Versicherungssystem der Amerikaner bezieht. Denn obwohl eine Vollzeit Arbeitswoche auch mit 40 Stunden vorgeschrieben ist, gibt es einige andere Unterschiede die das Arbeitsleben in den USA erschweren.

Ein staatlich geregeltes, einheitliches Gesundheits- bzw. Krankenversicherungssystem so wie wir Europäer es gewohnt sind, gibt’s es nämlich nicht. Wer in Amerika lebt oder geboren ist, sorgt privat dafür  für sich vor. Oft locken Arbeitgeber mit dem Angebot sich monatlich an den Kosten zu beteiligen oder sogenannte Gruppenversicherungen für mehrere Arbeiter abschließen. Ab Jänner 2014 gibt es ein Gesetz, das besagt: Arbeitgeber müssen aber bei einer Beschäftigung von 50 oder mehr Angestellten eine Krankenversicherung auf sich nehmen. Wer als Ausländer eine Aufenthaltsberechtigung hat bekommt eine Sozialversicherungsnummer, wo man monatliche Einzahlungen leistet. Im Internet kann man diese Beantragen und verwalten.

Roland Bamberger  / pixelio.de
Wer deutscher Staatsbürger ist hat es leichter. Zwischen Deutschland und Amerika gibt es ein Abkommen für Soziale Sicherheit. Das bedeutet für in Amerika arbeitende Deutsche kümmern sich für die Rente beide Länder gleichermaßen. Die Abmachung vermeidet lediglich eine doppelte Zahlung von Versicherungsbeiträgen. Bei anderen Bereichen der Sozialversicherung gelten amerikanische Regeln – nämlich nicht wirklich welche.

Was es in Amerika jedoch schon gibt ist eine kleine Altersgrundsicherung, die durch die Social Security Taxes berechnet wird. Jedem Amerikaner, der ein gewisses Gehalt bezieht werden Beitragsmonate (credits) zugerechnet und anhand diesen wird die Höhe der kleinen Grundsicherung berechnet. Dies reicht aber oft nicht aus, daher sichern sich Arbeitnehmer zusätzlich privat ab oder werden in den seltensten Fällen vom Arbeitgeber dabei unterstützt. Die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung betragen für Arbeitnehmer 4,2 Prozent und für Arbeitgeber 6,2 Prozent.

Im Rentenalter gibt es eine sogenannte „Medicare“. Hierbei zahlt der Staat Rentner die bedürftig sind Krankenhaus sowie Arztrechnungen. Auch Menschen mit körperlicher oder geistiger Beeinträchtigung bekommen diese Zuschüsse, sogenannte „Disability Benefits“. Hierfür müssen mindestens 5 bis 10 Jahre sogenannte credits gesammelt werden.

Thorben Wengert  / pixelio.de
Auch die Arbeitslosenversicherung ist so eine Sache. Während bei uns jeder Anspruch auf Arbeitslosengeld oder Hartz 4 sowie darüber hinaus die Notstandshilfe bezogen werden kann. In den USA ist das ganze wieder sehr undurchsichtig. Nicht nur, dass sich Bundesstaat für Bundesstaat die Höhen der Auszahlungen unterscheiden, sondern auch in der Höhe der Beitragssätze. Als Konstante dient eine allgemeine Versicherung auf Bundesebene, die den Arbeitgeber verpflichtet einen gewissen Anteil in die Beitragskasse einzuzahlen.

Bei Unfällen werden Amerikaner natürlich versichert – wer würde es sich leisten können verklagt zu werden, wenn ein Unfall am Arbeitsplatz passiert? Und im verklagen sind die Amerikaner Vorreiter. Nur Texas schließt sich aus diesem Thema aus. Beiträge sind natürlich unterschiedlich zu begleichen je nach Art und Gefahr der Beschäftigung. Versichert werden die Arbeitnehmer entweder bei privaten Versicherungsgesellschaften, Landesversicherungsfonds oder staatseigenen Monopolversicherungen.

Nicht nur dass ist oft ein Problem beim Thema Arbeit, auch arbeitsrechtlich gibt es Unterschiede. In Amerika gilt das Prinzip des „hire & fire“. Das bedeutet, dass es eine 3 monatige Kündigungsfrist, wie wir es kennen nicht gibt. Wer seine Arbeit nicht ordnungsgemäß verrichtet kann von einen Tag auf den anderen seinen Job verlieren, da es keine gesetzliche Kündigungsfrist gibt.

Auch die Bezahlung ist anders. Nicht jedes Monat, sondern alle zwei Wochen bekommen amerikanische Arbeitnehmer ihr Gehalt ausbezahlt – da auch Kosten wie Auto, Haus wöchentlich anfallen. Hinzu kommt, dass das Geld meist per Scheck ausbezahlt wird, dem sogenannten paycheck. Per Überweisung bekommen die wenigsten ihr Geld.

Wo die Amerikaner gegenüber uns im Vorteil sind ist der Urlaub, der nämlich in den USA bezahlt wird. Daher bekommt man im ersten Jahr meist gar keinen Urlaub, später nur wenige Tage und kann sich bis zu Wochen steigern. Jeder Arbeitgeber handhabt dies aber unterschiedlich. Normalerweise kann man auch unbezahlten Urlaub nehmen, dennoch gilt auch hier wieder – es ist nichts gesetzlich geregelt. Der Arbeitgeber legt die Regeln fest. Daher besser vorher informieren, nicht dass es dann böse Überraschungen bei der Urlaubsplanung gibt.

Doch bis ein Europäer in Amerika arbeiten darf ohne dutzende Formulare und Behördengänge auf sich zu nehmen ist es ein steiniger weiter weg. Bis jetzt ist das Thema „Arbeitserlaubnis“ ein aufreibendes und schwieriges Verfangen.

Nach den oben erläuterten nicht vorhandenen Versicherungs- sowie Gesundheitssystem ist es nicht verwunderlich, dass es auch arbeits- und vertragsrechtlich keine einheitlichen gesetzlichen Regelungen gibt. Obwohl die Arbeitsverträge einer bestimmten Form entsprechen müssen, ist es in Amerika keine Pflicht einen schriftlichen Vertrag aufzusetzen. Mündlich geschlossene Arbeitsverhältnisse gelten als bindend, was man sich bei uns nie vorstellen könnte. Allgemeine Regelungen wie Urlaub, Bezahlung, Krankenstand werden in einem Handbuch der Firma formuliert und müssen eingehalten werden.

Wer also in Amerika arbeiten möchte, sollte sich gründlich informieren, wie die Bestimmungen im jeweiligen Unternehmen sind, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Gilt ein Facebookpost als Kündigungsgrund?

Was kann und darf ich mir im Arbeitsalltag erlauben und was wird wahrscheinlich zu einer fristlosen Kündigung führen?

Einfach fristlos kündigen geht natürlich rechtlich nicht. Daher muss immer ein Grund angegeben werden, warum man die Entlassung fordert. Um ihrem Chef keine Gründe zu geben sie zu kündigen, haben wir hier einige Kündigungsgründe aufgelistet, die sie besser beachten sollten.

Falls sie Urlaub brauchen oder wollen und diesen gewünschten nicht bekommen ist es keine gute Idee mit einer Krankmeldung zu drohen. Denn wenn es keine Anzeichen auf Krankheit gibt, kann dies ein triftiger Kündigungsgrund sein.















So schön es auch ist, manchmal mit einem Gläschen anzustoßen – bitte nicht während der Arbeitszeit. Auch interessant: hierbei wird zwischen personenbedingter Kündigung und verhaltensbedingter Kündigung unterschieden. Wer regelmäßig zu viel trinkt, wird als alkoholabhängig eingestuft und wird krankheitsbedingt gefeuert. Wer einmal betrunken in die Arbeit kommt wird personenbedingt gekündigt werden. Nicht nur Alkoholkonsum, sondern auch ein Verstoß gegen das Rauchergesetz, das im Betrieb herrscht ist ein Grund sie aus dem Arbeitsverhältnis zu verabschieden. Wer sich zum Beispiel nicht ordnungsgemäß austempelt bevor es in die Zigarettenpause geht muss mit den Konsequenzen rechnen.

pauline  / pixelio.de
Wenn wir schon bei den persönlichen Bedürfnissen sind, muss man auch aufpassen, die Telefonleitung nicht zu heiß laufen lassen. Wer zu häufig seine liebsten zu Hause oder den Freundinnen etwas mitteilen will sollte aufpassen: Private Telefonate während der Arbeitszeit sind grundsätzlich nicht erlaubt. Auch die Nutzung des Internets für private Zwecke sollte in Maßen passieren. Viele vor Ihnen machten schon den Fehler sich mit Besuchen auf diversen pornographischen Seiten die Mittagspause zu versüßen – von dem rate ich jedoch ab. Die meisten Arbeitsgeber sind nicht sehr erfreut und empfinden dies als Rufschädigung, da man mit der firmeneigenen IP-Adresse auf diesen Seiten virtuelle Fußabdrücke hinterlässt.

Sehr vorsichtig muss man auch sein, wenn firmeninterne Daten als Sicherheit auf externe Datenträger gespeichert werden. Das kann sehr schnell falsch verstanden werden und ein Kündigungsgrund sein, da wichtige Firmendaten keineswegs an dritte weitergegeben werden dürfen. Jedoch ist natürlich die Angst oder der Verdacht auf Betriebsspionage ohne Beweismaterial kein Kündigungsgrund.

Rainer Sturm  / pixelio.de
Was natürlich absolut nicht zum guten Ton gehört ist, Kollegen gegen die Firma oder den Vorgesetzen aufzuhetzen. Dazu gehören Beleidigungen sowie Anstiftungen die zur Kündigung der betroffenen Person führen kann. In diese Schiene fällt auch das Mobbing, welches zwar kein triftiger Kündigungsgrund ist, aber kein gutes Bild auf sie selbst wirft. Keine Gute Idee ist auch, der cheflichen Sekretärin oder anderen hübschen Mitarbeiterinnen zu Nahe zu kommen. Dies könnte nicht nur als sexuelle Belästigung aufgefasst werden und kann nicht nur zur Kündigung, sondern auch zur Anzeige gebracht werden.

Was jedoch nicht unter einen Kündigungsgrund zählt ist die politische sowie religiöse Gesinnung. Hier tritt das Gesetz der Religionsfreiheit und freie Wahl der politischen Gesinnung mit ein.

Ein weiteres heikles Thema im Bezug auf das Arbeitsrecht sind Facebook Postings. Wer dem ganzen World Wide Web davon berichtet den Job wechseln zu wollen oder gerade unrechtmäßig krankgeschrieben wurde muss mit den Konsequenzen rechnen. Wer seinen Arbeitgeber auf Facebook lauthals beschimpft oder beleidigt darf eigentlich rechtlich nicht gekündigt werden – dennoch wird es das Arbeitsverhältnis in keinem Fall verbessern. Deshalb: zuerst denken – dann posten. Ein ausführlicher Artikel in der Zeitung "Die Zeit" klärt zum Thema Social Media im Arbeitsleben auf.

Natürlich gibt es Einzelfälle in denen die Kündigung als rechtmäßig angesehen wird, dennoch ist es 9 von 10 Fällen nicht erlaubt aus politischer oder religiöser Gesinnung oder persönlicher Meinung ein Arbeitsverhältnis aufzulösen.

Je nach Dauer der Beschäftigungszeit kann natürlich eine Abfindung eingefordert werden. Wenn der Fall mit dem Arbeitgeber nicht außergerichtlich zu klären ist, kommt das Arbeitsgericht ins Spiel. Hier muss wie oben erwähnt zuerst bewiesen werden, dass die Kündigung auch einem triftigen Grund nachgeht.