Gibt es Berufe, bei denen Scheidungen besonders häufig vorkommen? Eine Studie der Radfort-Universität in Virgina hat sich dieser Frage angenommen und erstaunliche Ergebnisse zu Tage gebracht. Folgende Berufe führen die Top 15 beziehungsschädlichsten Jobs mit jeweiliger Scheidungsrate an:
- Tänzer und Choreographen (43,05 %)
- Barkeeper (38,43 %)
- Masseure (38,22 %)
- Kassiere in Casinos (34,66 %)
- Extrusionstechniker (32,74 %)
- Croupiers (31,35 %)
- Arbeiter in Lebensmittel- und Tabakfabriken (29,78 %)
- Call-Center-Mitarbeiter (29,30 %)
- Krankenschwestern/Heimhilfen (28,95 %)
- Mitarbeiter in Unterhaltungsindustrie (28,49 %)
- Portiere und Gepäckträger (28,49 %)
- Telemarketing-Mitarbeiter (28,10 %)
- Kellner/innen (27,12 %)
- Dachdecker (26,85 %)
- Haushaltshilfen, Putzfrauen (26,38 %)
Die Ursachen für die vermehrten Beziehungsprobleme wurden leider nicht berücksichtigt. Es bleiben somit einige Fragen im Raum stehen. Beispielsweise, ob die Eigenschaften des Jobs Schuld tragen, oder ob zB. Personen, die zu instabilen Beziehungen neigen, tendenziell oben angeführte Berufe ergreifen. Demografische Daten wiederum wurden in die Studie miteinbezogen. So sind etwa die Scheidungsraten bei Beziehern von geringeren Einkommen und Schichtarbeitern höher, als in anderen Bereichen.
Auf der anderen Seite ergibt die Studie auch eine Liste an beziehungsfreundlichen Berufen. Hier die Top 9:
- Ampel- und Feueralarmtechniker (0 %)
- Bauern, Agraringenieure (1,78 %)
- Optiker (4,01 %)
- Eisenbahnpolizei (5,26 %)
- Kleriker (5,61 %)
- Leiter religiöser Aktivitäten (5,88 %)
- Vertriebsingenieur (6,61 %)
- Fußpfleger und Fußchirurgen (6,81 %)
- Atomingenieure (7,29 %)
Ob die Ergebnisse der Studie in die eigene Wahl der künftigen Jobausrichtung als weiterer Faktor mit einbezogen werden sollen oder nicht bleibt jedem selbst überlassen ;-)
Dies ist ein Auszug aus folgendem Artikel.
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