Die verschwundenen Berufe

Bretzenmann, Amme und Drahtzieher - Berufe aus früheren Tagen. Diese und viele mehr haben die Zeit nicht überdauert und sind bereits Geschichte. Die Veränderungen von der Agrargesellschaft über das Industrie- bis hin zum heutigen Informationszeitalter haben ihren Tribut gefordert. Viele Berufsbezeichnungen sind uns mittlerweile kein Begriff mehr. Zb. welche Aufgabe hatte einst der Planetenverkäufer? Keine Ahnung? So nannte man die Glücksbriefchentandler.

Manche in der heutigen Zeit aus dem Wortschatz fast verschwundene Berufsbezeichnungen finden sich allerdings noch da und dort. So ist zb Sattler beim Österreichischen Arbeitsmarktservice (AMS) nachwievor als offizieller Beruf gelistet. Für 2009 wurde dafür allerdings nur 1 Lehrling in Österreich gezählt. Weitere vom Aussterben bedrohte Berufe sind etwa Wäschermädchen, Handschuhmacher, Waagenhersteller, Stickereizeichner oder auch Blumenmädchen.

Doch es geht auch umgekehrt. Manch bereits von der Bildfläche verschwundene Job erfährt ein Revival. So wurde heuer beispielsweise die Ausbildung zum Hufschmied wieder eingeführt. Vor allem durch die Zunahme des Pferdesports im Tourismusbereich herrscht in diesem Bereich wieder Nachfrage. Darüber hinaus entstehen auch komplett neue noch nie dagewesene Berufsbezeichnungen. Ein Beispiel dafür wäre der Mediamatiker. Es handelt sich dabei um eine Kombination aus Informatiker und Kaufmann. Wenngleich auf JOBkralle dieser Begriff im Rahmen der indizierten Stellen nicht vorhanden ist, könnte dieser Beruf in Zukunft öfter auftauchen.
Man darf also gespannt sein, wie sich die Welt der Berufe weiter drehen wird!

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