Für
die meisten Jobsuchenden ist die Erreichbarkeit der Arbeitsstelle
ausschlaggebend. Die Attraktivität des Jobs spielt letztendlich eine
untergeordnete Rolle. So das Ergebnis von der auf Stellenangebote spezialisierten
Metasuchmaschine JOBkralle durchgeführten Umfrage im D-A-CH Raum. Mit
zunehmender Entfernung nimmt das Interesse an einer ausgeschriebenen Stelle ab.
Nur für einen geringen Anteil an Personen spielt die Wegzeit im Falle des Traumjobs
eine Nebenrolle.
In
allen drei Ländern nehmen die meisten Jobsuchenden maximal dreißig Minuten
Anreisezeit zur Arbeit in Kauf. Deutschland liegt hier mit 61 Prozent der
Antworten voran, gefolgt von 59 Prozent der schweizer Teilnehmer. In Österreich
möchte ein vergleichsweise geringer Anteil von 54 Prozent der Nutzer höchstens
eine halbe Stunde für die Fahrzeit aufbringen.
Bei
der Antwortmöglichkeit, den Arbeitsplatz innerhalb sechzig Minuten zu
erreichen, ist die Situation in den betrachteten Ländern ausgeglichen. Sowohl
in Österreich, als auch in der Schweiz nehmen 23 Prozent der Arbeitsuchenden
diese Reisedauer maximal in Kauf. Deutschland liegt hier mit 22 Prozent nur
knapp dahinter.
Am
wenigsten können sich die Stellensuchenden über eine Stunde Fahrstrecke zur
Arbeit vorstellen. Auch mit der Aussicht auf den möglichen Traumjob wählen nur 17
Prozent der Deutschen und Schweizer diese Antwortmöglichkeit. In Österreich ist
hingegen für 23 Prozent der Bevölkerung die Wegzeit nebensächlich, wenn es sich
bei der Stelle um die ideale Position handelt.




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